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Eine Diagrammfunktion, schnellere Suche und neue Tools zur Erstellung individueller Datenbanklösungen sind die Merkmale von Filemaker Pro 11.
Das Datenbankprogramm Filemaker gehört zu den echten Klassikern in der Software-Branche. Erste Versionen lassen sich noch bis zu MS-DOS-Zeiten zurückführen. Die Version 1.0 von Filemaker Pro für Windows kam im Oktober 1990 auf den Markt.
Inzwischen sind weltweit etwa 15 Millionen Installationen der verschiedenen Filemaker-Versionen im Einsatz. Mit der gerade erschienen Version Filemaker Pro 11 dürften noch ein paar hinzukommen.
Schnellsuche im iTunes-Stil
Laut Hersteller bietet die neue Version »anschauliche Diagramme, einfache Berichte und vielfältige Funktionen zur Produktivitätssteigerung«. Neu ist beispielsweise die Möglichkeit, Diagramme und Schnellberichte zu erstellen. Die Suchoptionen sind laut Hersteller schneller und komfortabler geworden. Dass Filemaker ein Tochterunternehmen von Apple ist, erkennt man an der »Schnellsuche im iTunes-Stil«.

• Schnellsuche im bekannten iTunes-Stil, die alle Felder innerhalb eines Layouts durchsucht.
• Inspektor, ein Paletten-Werkzeug, das Layout-Objekte und Eigenschaften an einer Stelle übersichtlich anzeigt.
• Objekt-Kennzeichen mit farblich-erkenntlichen Icons zur Identifizierung von Feldern, die mit Skripten hinterlegt sind.
• Neue Starter-Lösung »Rechnungen«: Als eine von über 30 sofort einsatzbereiten Lösungen wurde diese Starter-Lösung dazu entwickelt, Produkt- und Kundendaten zu verwalten, sowie individualisierte Rechnungen für Bestellungen zu erstellen.
• Verbessertes Direkt-Start-Fenster zum Aufsetzen neuer Datenbanken oder Verwalten häufig benutzter Dateien.
• Texthervorhebung um wichtige Schlagwörter oder Zahlen in Feldern zu visualisieren und leichter auffindbar zu machen.
• Snapshot-Link. Damit kann der Anwender bestimmte Datensätze im aktuellen Layout, der aktuellen Ansicht und Sortierung abspeichern und als Link per E-Mail an andere Filemaker Pro 11-Anwender versenden.
• Wiederkehrende Importe. Automatische Importe aus Excel, CSV- oder TAB-Dateien
Neben Filemaker Pro 11 sind auch die anderen Versionen erhältlich: Filemaker Pro 11 Advanced, Filemaker Server 11 und Filemaker Server 11 Advanced.
Noch individuellere Funktionen in der Advanced-Version
Filemaker Pro 11 Advanced bietet besonders für Entwickler weiterführende Funktionen. Diese können angepasste Menüs aufbauen, eigene Funktionen aus Datenbanken kopieren, einfügen oder importieren. Laut Filemaker wurde auch der Script Debugger überarbeitet.
Filemaker Server 11: Datenbank-Klons sichern
Filemaker Server 11 bietet verbesserte Statistikansichten. Mit einem Klon einer Datenbankdatei sichert der Anwender leere Versionen von Datenbanken, wenn es darum geht, die Struktur von Dateien zu erhalten, während man Probleme in der Datenbank behebt.
Filemaker Server 11 Advanced: Administratorgruppen einrichten
Filemaker Server 11 Advanced limitiert die Anzahl der gleichzeitig verbundenen Filemaker Pro Clients nicht mehr. Zudem lassen sich Administratorgruppen mit speziellen Serverzugriffsberechtigungen für Benutzergruppen einrichten.
Die deutschsprachigen Versionen von Filemaker sind ab 23. März 2010 erhältlich. Die Software gibt es sowohl für Mac als auch für Windows.
Die Preise
• Filemaker Pro 11: 349 Euro
• Filemaker Pro 11 Advanced: 499
• Filemaker Server 11: 999 Euro
• Filemaker Server 11 Advanced: 2849 Euro
Wer die Datenbank erst mal kennenlernen will: Von Filemaker Pro 10 sind auf der Webseite Demoversionen erhältlich.
Der Hersteller Filemaker ist eine hundertprozentige Tochter von Apple, hat seinen Firmensitz aber nicht wie Apple in Cupertino, sondern in Santa Clara, ebenfalls in Kalifornien. Auch in Deutschland hat der Datenbankspezialist einen Niederlassung, in der Nähe von München. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 300 Mitarbeiter.
(mt)
Weblinks
Filemaker
Filemaker Demo

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