»Ohne Open Source kein Internet«

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Neue Studien von Symantec und dem BSI zeigen, dass die Cyberkriminalität weiter zunimmt. Viele IT-Manager fühlen sich überfordert. Ihnen fehlen die Ressourcen, um ihr Unternehmen wirksam vor den Gefahren aus dem Web zu schützen.
Der Sparkurs, den viele Unternehmen in den letzten Jahren einschlagen mussten, bringt sie offenbar zunehmend in Konflikt mit den Sicherheitsanforderungen. So sei der Bereich IT-Sicherheit bei vielen Unternehmen unterbesetzt, behauptet die Symantec-Studie »2010 State of Enterprise Security«.
Betroffen ist laut Studie beispielsweise der Bereich Netzwerksicherheit. Hier verzeichnen 44 Prozent aller Unternehmen Probleme. Aber das ist nicht der einzige Schwachpunkt. In den Punkten Endpoint Security und Messaging-Sicherheit gaben ebenfalls 44 beziehungsweise 39 Prozent der Unternehmen an, Probleme zu haben.
75 Prozent wurden Opfer von Cyberattacken
Die Folgen bekommen die Unternehmen weltweit durch eine steigende Zahl von Cyberattacken zu spüren, von denen nicht wenige erfolgreich sind. So sind laut Symantec in den vergangenen zwölf Monaten rund 75 Prozent der Unternehmen Opfer von Cyber-Angriffen geworden. 36 Prozent der Befragten werten die Angriffe als »hochgradig gefährlich«.

Das Security-Labor von Symantec. (Bild: Symantec)
43 Prozent haben »vertrauliche oder unternehmenskritische Daten verloren«: Kreditkartendaten, finanzielle Informationen sowie Datensätze von Kunden. Daneben stellten etwa 29 Prozent der Unternehmen fest, dass die Angriffe sich verstärkt hätten. Der Schutz vor Attacken ist für die Unternehmen eine kostspielige Angelegenheit. Durchschnittlich mussten die Firmen zwei Millionen Dollar für Sicherheitsmaßnahmen aufwenden.
2100 CIOs und IT-Manager aus 27 Ländern
Die Symantec-Studie basiert auf einer Umfrage unter 2100 Chief Information Officers (CIO), Chief Information Security Officers (CISO) sowie IT-Managern in 27 Ländern.
Angesichts der intensiver werdenden Angriffe aus dem Web setzen die IT-Manager folgerichtig das Thema IT-Sicherheit ganz oben auf ihre Prioritäten-Liste für 2010. 42 Prozent sehen die IT-Sicherheit als wichtigsten Punkt auf ihrer To-do-Liste. Bei 84 Prozent gilt »besseres Management von IT-Risiken« als absolut wichtig.

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