Mehr Datensicherheit mit Lifecycle Management

  • Datum 30-06-2010
  • Von Mehmet Toprak

Unternehmen, die ihre alten PCs gegen neue austauschen, stehen vor einer Reihe von Fragen. Vor allem die Sicherheit der Daten kann zum Problem werden. Die Lösung könnten externe Dienstleister sein, die sich um das komplette Lifecycle Management kümmern.

Der Begriff TCO (Total Cost of Ownership) gehört spätestens seit den 90er Jahren zum festen Wortschatz jedes IT-Managers. Schließlich können die Betriebskosten, beispielsweise eines Arbeitsplatz-PCs, das Fünffache der Anschaffungskosten ausmachen. In den letzten Jahren beschäftigen sich die IT-Spezialisten aber auch immer stärker mit dem Ende des Lebenszyklus der Hardware. Dabei geht es nicht allein um die Hardware. Vor allem der Datenschutz und damit beispielsweise auch der Schutz von Kundendaten steht beim Austausch von Hardware im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.


Wohin mit den alten PCs?
Gerade in den letzten Monaten, in denen immer mehr Unternehmen in neue Hardware investieren, stellt sich für viele IT-Verantwortliche die Frage: Wohin mit den alten PCs? Daraus ergeben sich dann gleich viele weitere Fragen. Wie sichert man die Daten auf den Mitarbeiter-PCs? Wie sorgt man dafür, dass die Daten Festplatten auch wirklich vollständig gelöscht werden. Und was passiert weiter mit der alten Hardware? Einlagern? Entsorgen? An Mitarbeiter verkaufen? Sind die Rechner so alt, dass sie verschrottet werden müssen, dann muss man dafür sorgen, dass der Computerschrott nicht auf einem Frachter nach Afrika landet.


Dienstleister wie Ergotrade übernehmen das gesamte Lifecycle Management. Von der Deinstallation der Software über das sichere Löschen der Daten bis hin zum Aufstellen der neuen Rechner. (Grafik: Ergotrade)


Privat-Daten und Firmendaten auf dem Smartphone
Doch nicht nur die Daten auf PCs machen den IT-Spezialisten Sorgen. Der Trend zum Einsatz von Smartphones und Netbooks, auf denen mobile Mitarbeiter auch noch ihre privaten Daten haben, macht die Datensicherheit erst recht zum heiklen Thema. Besonders, wenn neue Netbooks oder Smartphones angeschafft werden sollen.

Der Austausch von Hardware ist also eine Prozedur, die eine Reihe von Problemen aufwirft. Zumal der Betrieb in der Firma möglichst ungestört weiterlaufen muss. Die Mitarbeiter sollten sich idealerweise zehn Minuten nachdem der alte PC abgeräumt wurde, am neuen Rechner weitermachen können. Einen Austausch der Server im Rechenzentrum sollten sie kaum bemerken.

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