Cloud Computing: »Für jedes Unternehmen interessant«

  • Datum 15-09-2009
  • Von Mehmet Toprak

Warum hat Cloud Computing in Deutschland ein schlechtes Image? Und wie können Unternehmen damit Kosten sparen? Diese und andere Fragen beantwortet Alexander Wallner, Deutschland-Chef von NetApp im eWEEK-Interview.

Das 1992 gegründete Unternehmen NetApp ist einer der führenden Spezialisten für Datenmanagement und Storage. Sitz des Unternehmen ist in Sunnyvale, Kalifornien. Hinzu kommen weltweit 135 Niederlassungen, darunter in Grasbrunn bei München, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Neu-Isenburg, Nürnberg, Stuttgart und Walldorf. Nach eigenen Angaben beschäftigt NetApp (Nasdaq-Symbol: NTAP) weltweit rund 8000 Mitarbeiter.

Kernprodukt des Unternehmens ist Data Ontap, ein Microkernel-Betriebssystem, das den Datenzugriff im Netzwerk organisiert. Sein Know-how im Bereich Datenmanagement und Storage nutzt das Unternehmen, um sich auf dem Cloud-Computing-Markt zu positionieren. Als Plattform für Cloud-Storage-Infrastrukturen soll Data Ontap dienen. Die neue Version 8 bietet Features wie unterbrechungsfreie Datenbewegung, horizontale Skalierbarkeit und 64-bit-Storage-Aggregate für Multi-Petabyte-Umgebungen.

Alexander Wallner, Interviewpartner von eWEEK, ist seit 1999 bei NetApp, zuerst als regionaler Account Manager, dann als Channel Manager. Mittlerweile ist er als Senior Director für das Deutschlandgeschäft von NetApp verantwortlich.

Was ist neu an Data Ontap 8?
Generell gehen wir mit unserer Storage-Lösung stärker in die Cloud-Computing-Architektur rein als vorher. Wir haben Funktionen wie sichere Mandantenfähigkeit, Service-Automatisierung, verbesserte Storage-Effizienz und höhere Datensicherheit integriert. Data Motion verschiebt Daten unterbrechungsfrei und ohne Downtime zwischen Storage-Systemen.

Wie funktioniert das Update von der Vorversion auf Ontap 8?
Ganz unspektakulär. Das neue Release wird einfach über Software-Updates eingespielt.

Was sind genau die Vorteile für Unternehmen im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit?
Unternehmen müssen heute einen Spagat leisten: Sie müssen ein höheres Datenvolumen bewältigen, gleichzeitig bessere Leistung bringen und das Ganze mit weniger Geld zustande bringen. Deshalb müssen sie effizienter arbeiten.

Die Einsparungen ergeben sich aus mehreren Faktoren. Durch die Deduplizierung werden redundante Blöcke in den File-Systemen eingespart. Vor allem bei der Virtualisierung kann man bis zu 85 Prozent Speicherplatz gewinnen.

Thin Provisioning kann die Daten sehr effektiv vorhalten. Die Daten werden sozusagen nur prinzipiell gespeichert. Erst wenn der Kunde sie braucht, werden sie im automatisierten Prozess wieder zugänglich gemacht. Auch das spart Speicherplatz.

Meinungen

Anwenderbericht zu NetIQ AppManager

Im folgenden Bericht schildert Frank Hoerner von NetIQ den Einsatz des NetIQ-AppManagers von Attachmate beim…

weitere Meinungen »