Lassen Sie sich nicht in der Wolke gefangen nehmen

  • Datum 28-10-2009
  • Von Kevin Cochrane, Day Software

Was einige »Scharlatane« als Cloud Computing bezeichnen, befremdet selbst einen ausgebufften Marketing-Mann wie Kevin Cochrane. Eine Abrechnung und ein Ausweg.

Cochranes Arbeitgeber, die Firma Day Software, einst gegründet in der Schweiz und nun international aktiv, liefert kostspielige aber ausgeklügelte Content Management Systeme für große Unternehmen - und bezeichnet alles als Content, was sich per Software verwalten lässt. Also auch Java-Programmbibliotheken oder genutzte IT-Assets - und eben die sagenumwobenen Cloud-Systeme. Seine Meinung dazu:

Mit dem Begriff »cloud« (Wolke) verbindet man angenehme Assoziationen wie Offenheit, Grenzenlosigkeit und Freiheit.  Vor dem Hintergrund von endlosen finanziellen und politischen Turbulenzen sind dies sicher angenehme Konzepte, die tatsächlich auch auf das Cloud Computing zutreffen.

Wie viele Leser von eWeek Europe, sind auch wir große Anhänger von Cloud Computing. Es bietet Unternehmen die Möglichkeit, viel Geld zu sparen, die Zusammenarbeit zu verbessern und sogar die globale Erderwärmung zu bremsen.  Unser Unternehmen wurde während der Cloud-Generation gegründet, was sich in allen Geschäftsbereichen widerspiegelt - von der Software-Entwicklung über den Vertrieb bis hin zur Lizenzierung.

Wie jedoch bei allen großen Innovationen, die neue wirtschaftliche Möglichkeiten versprechen, hat die zentrale Casting-Abteilung der Software-Industrie auch hier denselben bunt gemischten Haufen von Scharlatanen, engstirnigen Visionären, Panikmachern und Ahnungslosen angeheuert, die alle zusammen bewirken können, dass jeglicher Optimismus und klare Vorstellungen der IT-Experten hinsichtlich dieser Innovation in sich zusammenfallen.

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