»Ohne Open Source kein Internet«

Open-Xchange-Chef Rafael Laguna über die Bedeutung von Open Source im Cloud Computing, Microsofts Windows Azure…
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An die Übermacht von Google hat sich die Internet-Branche weltweit gewöhnt. Das ist ein Fehler. Denn die Risiken sind beträchtlich. Auch für Unternehmen.
Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache.« Dieser Satz des berühmten TV-Journalisten Hanns Joachim Friedrichs wird an allen Journalistenschulen zitiert. Ausnahmen davon gibt es nur in wenigen Fällen. Das hier ist so einer.
Der Verein SuMa eV ("Gemeinnütziger Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs) krisisiert in seinen Newslettern immer wieder die unglaubliche Übermacht von Google. Und da kann ich einfach nur sagen: Diese Kritik teile ich voll und ganz.
Die Suchmaschine hat derzeit laut Webhits einen Marktanteil von 90 Prozent. Dahinter folgen Yahoo mit drei sowie T-Online und MSN mit jeweils zwei Prozent.

Rot: Google – Grün: Yahoo, der Rest spielt praktisch keine Rolle. Google hat eine Marktanteil von 90,4 Prozent. Quelle Webhits, Stand: 14.1.2009
Das Komische daran ist, dass sich kaum einer daran stört. Die Abhängigkeit der Internet-Branche und der Anwender von Google ist ein stiller Skandal, der niemanden aufregt.
Internet als Diener Googles
Früher war eine Suchmaschine dazu da, das Internet nach Informationen zu durchsuchen. Heute hat sich das Verhältnis umgedreht. Das Internet ist zum Diener Googles geworden. Unternehmen, die von ihrer Web-Präsenz leben, sind darauf angewiesen, im Google-Ranking gut abzuschneiden. Wer da nicht mit allen Tricks arbeitet und unter den Top 10 bei den Suchanfragen landet, kann den Laden gleich dicht machen. Folglich werden auch die Inhalte mit Keywords, passenden Schlagzeilen und anderen Tricks immer mehr fürs Google-Ranking zurechtgebogen. Dabei bleiben Qualität und Unabhängigkeit vielfach auf der Strecke.
Grusel statt Google
Das meistgehörte Wort in den Besprechungsräumen vieler Unternehmen ist heute »Google«. Als Unternehmen ist man praktisch gezwungen, seine Web-Präsenz auf dem Google-Marktplatz auszurichten. Dem weltweiten Marktplatz der Informationen, dessen Spielregeln von einem einzigen Unternehmen bestimmt werden. Wem da nicht gruselt ...
Firmen sind auf die Suchmaschine angewiesen
Wolfgang Sander-Beuermann ist Geschäftsfuehrer des Suchmaschinenvereins SuMa-eV und zugleich Leiter des Suchmaschinenlabors der Universität Hannover.
Er kritisiert die Verantwortlichen in der Politik und spricht von einer »beispiellosen Ignoranz« in der Wissenschafts- und Förderpolitik. »Anstatt in realitätsnahe Zukunftstechnologien der IT zu investieren, die von den Nutzern gebraucht werden, wurden Unsummen an Foerdergeldern für abgehobene Wolkenkuckucksvisionen sinnlos verbrannt.«

War mal ganz groß: Altavista. Heute liegt der Marktanteil bei 0,1 Prozent. Da helfen auch 61 technische Patente nichts. (Quelle: Webhits).
Doch nicht nur Politiker, auch den Anwendern und der Internet-Branche hätte man schon ein bisschen mehr Aufmüpfigkeit zugetraut. Hatten wir nicht jahrelang gegen Microsofts Quasi-Monopol bei Betriebssystemen und Office-Software protestiert?

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Das Programm Mindmanager war ursprünglich als Werkzeug zum Sammeln und Strukturieren von Ideen und Gedanken…

Virtualisierung liegt im Trend. Nach der Server-Virtualisierung geht es nun um Storage, Desktops und Anwendungen. …