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Innovationen und Wissensmanagement
- Datum 30-09-2009
Wissensmanagement ist in Unternehmen die Grundlage für einen effizienten Workflow und hilft dabei, Innovationen zu entwickeln. Was genau dahintersteckt, erklärt Management-Berater Tom Groth.
Tom Groth ist Director of Innovation, TOXIQ Corporate Concepts Ltd, London. Als Innovationsberater und Management-Coach hat Groth schon unzählige innovations-Projekte für Unternehmen wie Deutsche Bank, Volkswagen, Audi, BMW oder die Telekom betreut.
Von 1998 bis 2007 war Groth als Trendscout und Chief Visioneer bei Sun Microsystems aktiv. Daneben hat er zahlreiche Bücher veröffentlicht.
Ein optimales Wissensmanagement innerhalb von Firmen oder zwischen Unternehmen, die thematisch eng aneinander liegen, und die Kreativität der Mitarbeiter, sind oft die Grundlage für effektive und strukturierte Entwicklungen und Erfindungen.
Anhand der Methode des »Strukturierten Erfindens« (siehe Weblinks) haben wir bereits Beispiele zur Umsetzung von Innovationen aus methodischer Sicht besprochen. Aber welche Möglichkeiten gibt es, durch Technologie, Unternehmenskultur und die Bereitschaft der Mitarbeiter, Firmen das Lernen beizubringen und Wissen zu speichern und zu replizieren?

Ziel ist es eine einfache und vor allem praktisch anwendbare Wissensstruktur in Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinweg umzusetzen. Die Entwicklung von innovativen Lösungen, Produkten und Dienstleistungen, unabhängig von aktuellen Situationen im Unternehmen, ist dabei ein Schlüsselfaktor.
Negative Elemente oder hinderliche Faktoren sind hierbei Kostendruck, Innovationsdruck, Personalmangel, Budgetstreichungen und schwindenden Märkte.
Ohne individuelle Bereitschaft kein Erfolg
Wie in vielen anderen Bereichen des Zusammenlebens und -arbeitens, sind Regeln, Erwartungen und Kompetenzräume der Menschen ein maßgebliches Kriterium für Erfolg und Misserfolg von effektiver Wissensweitergabe.
Ohne den Willen der Menschen, Neues stetig zu erfassen, sich zu informieren, Experten konsultieren zu können und Schulungen, die auf dem derzeitigen Stand des Könnens aufsetzen, zu besuchen - ohne diesen Willen also, ist eine breite Wissenskommunikation schon in den Anfängen zum Scheitern verurteilt.
Die Fähigkeit Innovationen zu erzeugen wird maßgeblich von der Unternehmenskultur geschaffen. Es ist Sache des jeweiligen Top Managements, mit gutem Beispiel voranzugehen und entsprechende Maßnahmen zum Aufbau die »nach Wissen gierende« Mitarbeiterschaft zu gestalten. Dies kann in Form einer strukturierten Form erfolgen.
Die Faktoren sind:
• Problembehandlung und -analyse
• Kommunikationskonzepte
• Wissensdatenbanken
• Gratifikationen und Anreizkonzepte
• Lob und Tadel

